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Westfälische Salzwelten

An der Rosenau 2

59505 Bad Sassendorf

Tel. 02921-94334-35

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Herzlich Willkommen in  Bad Westernkotten!

www.badwesternkotten.de

 

Im ländlich-idyllischen Sole- & Moorheilbad Bad Westernkotten im Herzen Westfalens können Sie auf Erlebnisreise zur Salzgeschichte gehen und gleichzeitig die vielfältig-wohltuende Wirkung von Salz kennenlernen. Die über 1000-jährige Salzgeschichte des Ortes ist noch heute spür- und erlebbar, wie etwa auf dem Königssood. Heute steht die Verwendung zu Heilzwecken im Mittelpunkt. Erleben Sie das örtliche Naturheilmittel Sole. Atmen Sie am längsten Kurpark-Gradierwerk in NRW gesunde, salzhaltige Luft, ähnlich wie am Meer. Lassen Sie sich in den Hellweg-Sole-Thermen in 33 Grad warmer, 3-prozentiger Original Bad Westernkotter Natursole wohltuend treiben.

 

 

Bemerkenswerte Sehenswürdigkeiten der Stadt Bad Westernkotten

Gradierwerk I

 

Das Gradierwerk I wurde 1835 erbaut. Es hat eine Länge von 120 Metern und ist 12,5 Meter hoch.

Bis 1949 wurde es zur Salzgewinnung genutzt. Heute dient es der gesunden Freiluftinhalation.

 

 

Das Solewasser rieselt über den Schwarzdornreisig und verdunstet zum großen Teil dabei, und zwar bis zu fünf Liter je Quadratmeter der Schwarzdornwand. Dadurch erhöht sich zum Einen der Salzgehalt der Sole und zum Anderen werden bei der Verdunstung rund 20 Prozent des Salzgehaltes an die Luft freigegeben.

Unter dem Wort “gradieren” versteht man das allmähliche (gradweise) Verdichten von Salzlösungen.

Seit 2007 ist der Gradierwerkeverein Bad Westernkotten e. V. für die Erhaltung und Pflege dieses Denkmals zuständig, das als Wahrzeichen Bad Westernkottens gilt.

Gradierwerk II

 

Das Gradierwerk II wurde 1932 erbaut. Es hat eine Länge von 58 Metern und ist 13 Meter hoch.

Bis 1949 wurde es zur Salzgewinnung genutzt. Heute dient es der gesunden Freiluftinhalation.

 

 

Das Solewasser rieselt über den Schwarzdornreisig und verdunstet zum großen Teil dabei, und zwar bis zu fünf Liter je Quadratmeter der Schwarzdornwand. Dadurch erhöht sich zum Einen der Salzgehalt der Sole und zum Anderen werden bei der Verdunstung rund 20 Prozent des Salzgehaltes an die Luft freigegeben.

Unter dem Wort “gradieren” versteht man das allmähliche (gradweise) Verdichten von Salzlösungen.

Seit 2007 ist der Gradierwerkeverein Bad Westernkotten e. V. für die Erhaltung und Pflege dieses Denkmals zuständig, das mit dem Gradierwerk I als Wahrzeichen Bad Westernkottens gilt.

Solequelle Westernkottener Warte

 

Die Solequelle “Westernkottener Warte” wurde im Jahre 1845 erschlossen. Die Tiefe des Bohrlochs beträgt 78 Meter.

 

 

Sie wurde damals zufällig entdeckt, denn eigentlich wurde nach Steinsalz gesucht. Statt auf Steinsalz zu stoßen hatte man damals völlig überraschend diese Solequelle erbohrt, die in einer großen Fontäne aus dem Bohrloch schoss.

Bis 1949 diente die sehr ergiebige Solequelle hauptsächlich der Salzgewinnung und nebenbei auch zu Heilzwecken. Mit der Einstellung der Salzproduktion 1949 in Westernkotten und der Gründung der Solbad Westernkotten GmbH im darauf folgenden Jahre 1950 vollzog sich schließlich die Wandlung des einstigen Sälzerdorfes Westernkotten. Seitdem wird die Sole ausschließlich für den Badetrieb und zu gesundheitsfördernden und -erhaltenden Zwecken eingesetzt.

Westernfelder Solequelle

 

Die Westernfelder Solequelle wurde im Jahre 1965 erbohrt. Die Tiefe des Bohrlochs beträgt 78,5 Meter.

Die Westernfelder Solequelle wurde zusätzlich zur alten Solequelle “Westernkottener Warte”, die Sie im Kurpark besichtigen können, gebohrt, um die Soleförderung in Bad Westernkotten für den Badebetrieb und die Gesundheit langfristig zu sichern.

Übrigens: den Original-Bohrkopf, mit dem die Westernfelder Solequelle damals erbohrt wurde, können Sie sich in der Wunderkammer  zu den üblichen Öffnungszeiten der Kurhalle ansehen.

Heilbad-Ursprung im Kurhaus-Garten

 

Im Jahre 1842 bohrte Rentmeister Erdmann im Garten des ehemaligen Kurhauses erfolgreich nach Sole. Er eröffnete eine einfache Solebadeanstalt mit drei Badezellen und schuf damit den Ursprung des Sole- und Moorheilbades Bad Westernkotten. Mit dem von einem Pferd angetriebenen Göpel wurde die Sole in eine eiserne Pfanne gepumpt, durch Kohlefeuerung erhitzt und anschließend den Wannen zugeleitet.

Königsood und Sälzer-Figur

 

Der „Königssood“ war ursprünglich königlicher Salzsiedeplatz. Er bildete bis 1845 das wirtschaftliche Zentrum Westernkottens. Hier befanden sich einst drei Brunnen, aus denen Rohsole mit einem Salzgehalt von acht Prozent gefördert wurde. Dies geschah über Göpelwerke, die von Tieren bewegt wurden, oder durch Treträder, von Menschen angetrieben. Zwei der drei Brunnen wurden nach 1900 zugeschüttet. In dem noch vorhandenen Solebrunnen ist das Salzwasser etwa zwei Meter unter der Erdoberfläche zu sehen.

 

 

An die einstige Bedeutung des Königssood erinnert heute der Name des Platzes, der noch vorhandene Brunnen sowie die  Brunnenanlage mit der Sälzer-Figur.

 

Salzproduktion

Nachdem die Sole nach oben gefördert war, musste der Salzgehalt erhöht werden. Die Sole wurde durch ausgehöhlte und ineinander gesetzte Baumstämme zu den Gradierwerken geleitet. Durch Wind und Sonne verdunstete der Wasseranteil und der relative Salzgehalt erhöhte sich. War ein Salzgehalt von mehr als 20 Prozent erreicht, wurde die nun „gesättigte“ Sole zu den Salzhütten/Salzhäusern weiter geleitet und in großen Pfannen gesiedet. In der Nähe des Königssood standen im 19. Jahrhundert acht solcher Siedehäuser. In der Ortsmitte gab es Leitungen mit einer Länge von etwa drei Kilometern. Die Sälzer nannten das Weiterleiten der Sole „Röhrenfahrt“. An Bedeutung verlor der Königssood im Jahre 1845, als die Sälzer im Bereich des heutigen Kurparks Sole zutage förderten. Diese tritt bis heute aus eigener Kraft  durch das Bohrloch aus, da sie unter sehr hohem Druck steht.

Die arbeitsintensive Höhenförderung war damit nicht mehr nötig.

 

Die Sälzer-Figur

Die Bronze-Plastik wurde vom Aachener Künstler Lönneke gefertigt und am 09. 07. 1994 eingeweiht. Sie stellt einen Sälzer in historischer Tracht dar. Er ist nach historischem Vorbild mit einer „Krücke“ ausgestattet, mit der die Salzpfannen „ausgekrückt“ und gereinigt wurden. Die Größe des Wasserbeckens ist den alten Siedepfannen nachempfunden. Sie beträgt 4,5 x 2,5 Meter.

Gebäude der ehemaligen Königlichen Salzfaktorei

 

Das Gebäude Aspenstraße 8 beherbergte einst die Königliche Salzfaktorei.  Es wurde in den Jahren 2005/2006 durch Anton und Edeltraud Kemper umfassend restauriert.

In diesem schönen Fachwerkhaus mit Bruchsteinsockel wohnte bis etwa 1870 der so genannte „Salzfaktor“, das heißt der Rendant der Königlichen Salzsteuerkasse.

 

 

Von 1840 bis 1858  fungierte Wilhelm Weierstraß als Salzfaktor. Sein Sohn, der berühmte Mathematiker Karl Weierstraß (1815-1897), schrieb hier die bekannte Abhandlung „Zur Theorie der Abelschen Funktionen“ und datierte seine Veröffentlichung mit „Saline Westernkotten in Westfalen, 11. September 1853.“

 

Zur Geschichte des preußischen Salzmonopols

Von 1816 bis ca. 1870 verwirklichte Preußen auch in Westernkotten ein staatliches Salzmonopol. Nahezu alles produzierte Salz, das für jeden Betrieb kontingentiert war, musste an staatliche Söllereien zu festgelegten Preisen abgeliefert werden.

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