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Westfälische Salzwelten

An der Rosenau 2

59505 Bad Sassendorf

Tel. 02921-94334-35

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Herzlich Willkommen in Unna!

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Hier sind Sie genau richtig: in der Mitte des gleichnamigen Kreises, Teil der Metropolregion Ruhrgebiet in unmittelbarer Nachbarschaft von Soester Börde, Sauer- und Münsterland. Rund 60.000 Menschen lieben und schätzen die Vorzüge dieser modernen Mittelstadt und Jahr für Jahr wächst die Zuneigung der Einwohner, Besucher und Gäste.

Besuchen auch Sie interessante und ungewöhnliche Orte, feiern Sie fantastische Feste, erleben Sie besondere Kulturevents, bringen Sie Körper und Geist in Schwung oder erholen Sie sich an idyllischen Plätzen. Erleben Sie Kultur und Lichtkunst an faszinierenden Orten und Kellergewölben ehemaliger Industriestätten.

UNNA – EINFACH GUT!

 

Windpumpe Friedrichsborn

Bemerkenswerte Sehenswürdigkeiten der Stadt Unna

Windpumpe Friedrichsborn

 

1750 als Windpumpe gebaut um das danebenstehende Gradierwerk mit Sole zu versorgen. Während der Kurbadzeit konnten dort die Kurgäste das Heilwasser bekommen. Benannt wurde er nach dem Preußenkönig Friedrich II.

 

Pumpenwärter Haus

Als Wohnhaus für den Pumpenwärter gebaut. Das Gebäude wurde bis in die 70ziger Jahre als Wohnhaus genutzt. Ab 1994 bis 2012 Nutzung durch das Westfälische Literurbüro.

Der Kurpark Unna – Königsborn

 

Eine der letzen, noch sichtbaren Erinnerungen an die Geschichte der Salzgewinnung bietet der so genannte Friedrichsborn – oder genauer: Die allein erhaltende Windkunst und das dahinter gelegene Siedegebäude.

 

Im Jahre 1747 wurde als neunter Brunnen der „Friedrichsborn“ angelegt. Ziel war es, die Produktion nachhaltig zu steigern. Im 18. Jahrhundert wurde deshalb gleich eine Reihe von Gradierwerken umgesetzt oder neu errichtet. Zur Steigerung der Effektivität entschloss man sich, die Zuführung des Wassers auf die Gradierwerke zu mechanisieren. Bis dahin hatte nämlich die Salinenarbeiter die Sohle mühsam per Handarbeit auf die Gradierwerke gebracht. Es entstanden nun je zwei so genannte Rosskünste und Windkünste im Unnaer Norden. Unter der Rosskunst versteht man eine Hebevorrichtung, die durch Pferde angetrieben wird, während eine Windkunst eben durch Wind angetrieben wird.

 

Während von den Rosskünsten nichts mehr erhalten blieb, hat die Windkunst am Friedrichborn bis heute überlebt, wenn auch in leicht veränderter Form und Funktion. Die Windkunst am Friedrichsborn war als Turmwindmühle nach holländischer Art konstruiert. Kennzeichnend für holländische Windmühlen war eine gemauerte, feste Turmkonstruktion, auf der als Abschluss eine Kappe (ein kleiner beweglicher Dachaufbau) montiert war. An der Kappe waren vier große Flügel angebracht. Die bewegliche Kappe ermöglichte es, die Flügel auf die Windrichtung auszurichten. Die Flügel trieben über komplizierte Mechanismen die Wasserhebevorrichtungen an. Hier kamen etwa Wasserräder oder Wasserschnecken zum Einsatz. Unbekannt ist, welche Methode im Friedrichborn genutzt wurde, weil die geschichtlichen Quellen darüber schweigen und das Innere längst entkernt ist. Auch die Flügel, die am Bau sicher sein charakteristisches Aussehen gegeben haben, sind längst verschwunden.

 

Der Friedrichborn

Von dem alten Gradierwerk ist heute ebenfalls nicht mehr zu sehen. Es war in Nord-Südrichtung aufgebaut, verlief entlang der heutigen Friedrich- Ebert- Straße. Ursprünglich maß es wohl um die 100 Meter, wurde aber im Laufe der Zeit auf insgesamt 144 Meter erweitert. Selbst in seinem ursprünglichen Zustand mag uns der Bau groß erscheinen, doch müssen wir dies relativieren: Aus den Jahren um 1750  sind Gradierwerke überliefert, die eine Länge bis zu einem Kilometer aufweisen. Der Friedrichsbau wurde im Jahre 1945 abgerissen, weil er baufällig geworden war.

 

Ein Gradierwerksneubau an gleicher Stelle soll ein Ensemble schaffen, das an die Geschichte der Saline erinnert und den Kurpark wieder in seinen historischen Kontext einordnet. Das neue Gradierwerk kann allerdings nicht mehr die Größe des alten Friedrichborn und auch nicht dessen exakte Ausrichtung haben. Es muss den aktuellen Gegebenheiten Rechnung tragen.

 

Ein größerer Ausbau des Königsborner Salinenbetriebs erfolgte nach 1765. Gradierwerke wie der Ludwigsbau oder der Wilhelmsbau, an die heute nur noch Straßennamen erinnern, entstanden in der Nachbarschaft des Friedrichsborns. Der Wilhelmsbau etwa lag nördlich der heutigen Bahnlinie. Er bestand aus einer Holzkonstruktion, die als Träger für die Verdunstungsflächen ais Schwarzdorn diente. Um die Sole auf das Gradierwerk zu bekommen, wurden hier kleine Bockwindmühlen auf das Werk gesetzt. Darüber hinaus wurden für die Hebung der Sole aus Brunnen weitere Installationen vorgenommen, überwiegend durch Wasserkraft betriebene Einrichtungen. Es entstanden so diverse  Sammelteiche und Kanäle, die das salzhaltige Wasser zum Betrieb der Hebevorrichtungen lieferten.

 

Im Jahre 1773 übernahm der preußische Staat die Saline wieder in Eigenregie. Nach der staatlichen Übernahme der Saline wurden die Anlagen weiter ausgebaut.

 

Der Unnaer Kurpark entstand Anfang des 19. Jahrhunderts. Er steht in der Tradition Salzgewinnung in Unna seit dem 14. Jahrhundert. Ab dem 16. Jahrhundert gab es die ersten Gradierwerke. Das für Heilzwecke genutzte Solebad bestand seit 1818 und gewann zunehmend an Bedeutung für die Region. Der zweite Weltkrieg und seine Folgen führten 1941 zur Einstellung des Kurbetriebes.

 

Kurpark Unna

Altes Amtshaus

 

Es wurde als Verwaltungsgebäude im Jahre 1817 gebaut und ab 1883 als Logierhaus für Kurgäste genutzt.  Im Jahre 1941 zog das Amt für Gartenbau, Milch-, Fett- und Eierwirtschaftsverband Westfalen und nach 1945 die Verwaltung Klöckner Reederei und Kohlenhandel ein.  Seit dem Jahre 2003 ist in dem restaurierten Gebäude die Verwaltung der GWA untergebracht.

Salzsiederhäuschen

 

Salzsiederhäuschen Unna

 

Als Wohnhaus für den Pumpenwärter gebaut. Das Gebäude wurde bis in die 70ziger Jahre als Wohnhaus genutzt. Ab 1994 bis 2012 Nutzung durch das Westfälische Literurbüro.

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